28.06.2017

Amtliche Mitteilung FbUP.AW/35.00-01/17.748

Mitwirkung der Schulinspektion bei der Beurteilung zeitweiliger Personalmitglieder

Da die Schulinspektion bei der Beurteilung eines Personalmitglieds mitwirkt, benötigt das Ministerium von allen Schulleitern des freien und des offiziellen subventionierten Unterrichtswesens die Namen der betroffenen Personalmitglieder.

Das Personalstatut sieht vor, dass die Schulinspektion bei der Beurteilung bestimmter zeitweilig bezeichneter bzw. eingestellter Personalmitglieder mitwirkt. Die Beurteilung erfolgt in diesen Fällen gemeinsam durch den Schulleiter und die Schulinspektion.

Betroffen von dieser Regelung sind:

  • alle zeitweiligen Personalmitglieder, die sich in der dritten Einstellung bzw. Bezeichnung über Abweichung befinden;
  • alle zeitweiligen Personalmitglieder, die voraussichtlich ab dem Schuljahr 2018-2019 die Voraussetzungen erfüllen, um in den Genuss der Vorrangsregelung zu gelangen. Dabei ist vorab genauestens zu prüfen, ob das Personalmitglied zum 1. September 2018 folgende Bedingungen erfüllt:
    • das Personalmitglied erfüllt die in Artikel 20 des OSU-Statuts bzw. Artikel 33 des FSU-Statuts angeführten Bezeichnungs- bzw. Einstellungsbedingungen;
    • das Personalmitglied, das nicht den erforderlichen oder für ausreichend erachteten Titel der Gruppe A besitzt, hat die für das jeweilige Amt erforderliche Lehrbefähigung erworben; 
    • das Personalmitglied erfüllt die sprachlichen Anforderungen;
    • das Personalmitglied weist bei seinem Schulträger ein Dienstalter von mindestens 720 Tagen in dem betreffenden Amt auf. Einem Personalmitglied, das Diensttage in einem anderen Amt der betreffenden Kategorie geleistet hat, für das es den erforderlichen oder einen für ausreichend erachteten Befähigungsnachweis der Gruppe A besitzt, werden die in diesem Amt erbrachten Diensttage zu den o.a. Tagen hinzugerechnet, vorausgesetzt, dass das Personalmitglied mindestens 360 Diensttage in dem Amt aufweist, für das es den Vorrang geltend machen möchte;
    • Mitglieder des Lehrpersonals im Förderschulwesen sind im Besitz eines Nachweises über das Bestehen einer mindestens 10 ECTS-Punkte umfassenden Zusatzausbildung im Bereich Förder-, Heil- oder Orthopädagogik.

Damit die Schulinspektion bereits jetzt mit den Planungen für das kommende Schuljahr beginnen kann, sind alle Schulleiter des FSU und OSU gebeten, bis spätestens 31. August 2017 eine Liste der betroffenen Personalmitglieder an Frau Ruth De Sy, Leiterin des Fachbereichs Pädagogik, zu senden. In dieser Liste sollten Name, Vorname, Schule und Amt vermerkt sein. Es ist ebenfalls anzugeben, ob es sich um ein Personalmitglied handelt, das sich in der dritten Einstellung bzw. Bezeichnung über Abweichung befindet, oder um ein Personalmitglied, das ab dem darauffolgenden Schuljahr voraussichtlich die Bedingungen erfüllt, um in den Genuss der Vorrangsregelung zu gelangen.