25.06.2018

Pädagogische Mitteilung

Niederländisch im Unterricht

Neue Wege finden: Wie die Euregios Niederländisch lernen und lehren

Die Sprache eines Nachbarlandes ist zwar auch eine Fremdsprache, aber didaktisch sind andere Wege sinnvoll. Ein Kolloquium diskutiert am 24./25. September in Essen, wie die Euregios zwischen Aachen und Emden Niederländisch lehren und lernen.

Zunehmend entwickeln sich in den europäischen Grenzgebieten Initiativen, die das gegenseitige Erlernen der jeweiligen Nachbarsprachen verbessern wollen. Denn man hat erkannt, dass die Nähe der jeweiligen Sprachgebiete zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, beim Lernen und Lehren neue Wege zu gehen und neue Methoden zu nutzen.

Dazu zählt, dass sich Lehrer und Schüler ohne allzu großen Aufwand grenzüberschreitend begegnen und austauschen können - so entsteht rasch ein besseres gegenseitiges Verständnis der jeweiligen Alltagswelten. Und das wiederum hilft sehr, sich in die Nachbarsprachen einzufinden.

Besondere Wege, neue Methoden

"Grenzgebiete - Niederländisch lernen in den Euregios von Aachen bis Emden": So heißt ein Kolloquium, das am 24./25. September 2018 in Essen stattfindet. Es richtet sich an Lehrende aller Schulformen und in der Erwachsenenbildung, veranstaltet wird es von der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit der Fachvereinigung Niederländisch e.V.

Das Kolloquium, das seit 1988 in einem dreijährigen Rhythmus stattfindet, bietet zahlreiche Vorträge und Workshops zu neueren Entwicklungen. So geht es etwa um "Landeskunde live" und "Grenzüberschreitende Entdeckungsreisen im Niederländisch-Unterricht". Unter dem Titel "Welkom in de klas!" wird thematisiert, wie am besten kompetenzorientiert unterrichtet werden kann.

Workshops zu digitalem Austausch

Weitere Workshops befassen sich mit digitalem Austausch: Vorgestellt wird etwa, wie Museen per Smartphone-App grenzüberschreitend für Schüler und Jugendliche attraktiv werden können. Ein anderes Projektbeispiel zeigt auf, wie förderlich es ist, wenn sich Schüler von Partnerschulen im Fachunterricht über Videokonferenzen grenzüberschreitend austauschen.

Anmeldungen sind bis zum 10. September 2018 möglich.

Der Kostenbeitrag für das Kolloquium liegt bei 60 Euro, für Mitglieder der Fachvereinigung Niederländisch sowie für Studierende und Referendare bei 35 Euro.

Tagungsort

Universität Duisburg-Essen, Universitätsstraße 2, Gebäude S06, in Essen.

Unter "Mehr zum Thema" finden Sie den Link zur Anmeldung sowie weiterführende Informationen.