29.01.2019

Pädagogische Mitteilung

Eine Ausbildung – zwei Abschlüsse aus zwei Ländern

Neue Bidiplomierung für Speditionskaufleute und Logistikdienstleister

Ab dem kommenden Schuljahr wird es möglich: Auszubildende im Bereich Spedition und Logistik erhalten nach einem vierwöchigen Praktikum im jeweiligen Partnerland und nach bestandener Prüfung ein Abschlusszertifikat in Belgien und Deutschland.

Ausbildung in Belgien, arbeiten in Deutschland oder umgekehrt – das wird im Bereich der Spedition und Logistik der Region in Zukunft leichter.

Arbeits- und Kundenmärkte enden nicht an den Grenzen, dies gilt auch für die Angebote und Bemühungen der Berufsausbildung. Wir wollen berufliche Mobilität bereits in der Berufsausbildung ermöglichen und fördern.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 bietet das IAWM die Bidiplomierung im Bereich Spedition und Logistik an. Dazu arbeitet es mit der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) zusammen. Der Minister für Bildung und wissenschaftliche Forschung, Harald Mollers, unterstützt das Vorhaben.

Was bringt diese Initiative?

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Mit einer Bidiplomierung haben Auszubildende ein Abschlusszertifikat für beide Länder in der Hand. Alle, die diesseits und jenseits der deutsch-belgischen Grenze eine duale Ausbildung im Bereich Spedition und Logistik absolvieren, haben diese Chance. Dazu müssen sie ein vierwöchiges Praktikum im jeweiligen Partnerland durchlaufen und die Gesellenprüfung bzw. Abschlussprüfung im Heimatland bestehen.

Sie haben Fragen zur Bidiplomierung?

Das IAWM und die IHK Aachen beraten Sie gerne.

Duale Ausbildung: Was ist das?

 

Die Besonderheit einer dualen Ausbildung besteht aus dem Wechsel von Theorie und Praxis. Der schulische Teil macht ca. 20 % der dualen Ausbildung aus. Im Ausbildungsbetrieb verbringen Auszubildende ganze 80 % ihrer Ausbildungszeit. All das, was Jugendliche im Betrieb ausprobieren und eigenständig ausführen, wird durch die fachtheoretischen und allgemeinbildenden Kenntnisse in der Berufsschule untermauert und gefestigt.