Schülerzahlen

Um die Entwicklung der Schülerpopulation beobachten zu können, senden die Schulen dem Ministerium der DG zweimal im Jahr ihre aktuellen Schülerzahlen zu.

Die Stichtage sind jeweils:

1. Stichtag:

  • für alle schulischen Einrichtungen: der 30. September/letzter Schultag im Monat September

2. Stichtag:

  • für das Regelgrundschulwesen: der 15. März des vorhergehenden Schuljahres
  • für die Frühlingsklassen im Kindergarten: der 5. Schultag im Monat April
  • für das Regelsekundarschulwesen: der letzte Schultag im Monat Januar
Schulebenen

Die Schülerzahlen im September dienen als Grundlage, um sämtliche Statistiken zu generieren – sowohl für den internen Gebrauch als auch die Informationen, die andere Institutionen (OECD, INS, IWEPS, Eurydice usw.) im Ministerium anfragen.

Anhand der Daten kann die Gesamtschülerpopulation näher analysiert werden: Wo kommen die Schüler her? Welche Nationalität haben sie? Welchen Religionsunterricht besuchen die Schüler? Welche Diplome wurden in den Sekundarschulen vergeben?

Die im September ermittelten Schülerzahlen dienen auch dazu, die Beträge zu berechnen, die die Schulen an finanzieller Unterstützung erhalten, um sie funktionstüchtig zu erhalten.

Entwicklung

Diese Summen werden als Funktionssubventionen und -dotationen bezeichnet, je nachdem, ob sie an Schulen des freien bzw. offiziell subventionierten Unterrichtswesens oder aber an Schulen des Gemeinschaftsunterrichtswesens gehen.

Die Schülerzahlen mit Stichtag September stellt der  Unterrichtsminister in der Folge dem Parlament in einer Ausschusssitzung vor.

Die Schülerzahlen mit Stichtag Januar bzw. März dienen für die Regelgrund- und Regelsekundarschulen, um die Anzahl Stunden zu ermitteln, die den Schulen im darauffolgenden Schuljahr zur Verfügung stehen werden. Mit diesen Stunden organisieren die Schulen konkret den Unterricht und gewährleisten ihr Funktionieren. Vereinfacht gesagt: wie viele Lehrpersonen eine Schule im darauffolgenden Schuljahr einstellen darf. Eine entsprechende Überprüfung und unter Umständen auch eine Anpassung findet nochmals auf Basis der Ende September ermittelten Zahlen statt.