Initialzündung - „Gutes Personal für gute Schulen“

Die Entscheidung der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, eine Gesamtvision für das Bildungswesen in Ostbelgien zu entwickeln, ist auf die Erkenntnisse eines Reformprozesses aus dem Jahr 2015 zurückzuführen. Im Dialog mit den Schulakteuren wurde als Grundlage für die Dienstrechtsreform der Personalmitglieder im Unterrichtswesen das Konzept „Gutes Personal für gute Schulen“ erarbeitet.

Der gesellschaftliche Wandel stellt auch Schulen vor erhebliche Herausforderungen. Die Qualifikation und Motivation des Schulpersonals sind hierbei die entscheidenden Akteure dieses Wandels. Das Konzept „Gutes Personal für gute Schulen (GPGS)“ formuliert die optimalen Rahmenbedingungen, unter denen die Schulen diese neuen Herausforderungen stemmen können.

2016 nehmen Personalmitglieder aus dem Unterrichtswesen, im Rahmen von zwei Diskussionsforen, eine Betrachtung der aktuellen Situation vor. Der Berufseinstieg, die Taktung des Schuljahres, die Prüfungs- und Unterrichtszeiten sowie die Fragen der beruflichen Entwicklung und der Lehrerarbeitszeit standen hierbei im Fokus.

Die Beteiligten stellten fest, dass sich eine zukunftsorientierte Ausrichtung des Unterrichtswesens nicht auf dienstrechtliche Reformen beschränken kann, sondern weitere interne und externe Faktoren berücksichtigen muss.

Das Fazit lautete, die Reformbestrebungen in den zwei folgenden Projektsträngen fortzuführen:

  • die Modernisierung der dienstrechtlichen Regelwerke im Unterrichtswesen und
  • die Entwicklung einer Gesamtvision für das Bildungswesen in Ostbelgien.

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