10 Maßnahmen für Schulen und ZAWM

Vorurteile abbauen, das Zusammenleben besser gestalten, ein Miteinander herstellen. Dies steht beim interkulturellen und -religiösen Dialog im Mittelpunkt. Er soll in den hiesigen Schulen den Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen fördern.

Am 21. April 2016 verabschiedete die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft für das Schuljahr 2016-2017 einen Aktionsplan für den interkulturellen und –religiösen Dialog im Bildungswesen. Am 26. April 2016 wurde er erstmals öffentlich vorgestellt. Eine umfangreiche Powerpoint-Präsentation zum Aktionsplan können Sie herunterladen.

Aktionsplan im Schuljahr 2016-2017:

  • Der Bildungsminister stellt das Schuljahr 2016-2017 unter das Motto des interkulturellen und -religiösen Dialogs. Hierfür stehen 50.000 EUR zur Verfügung. (Maßnahmen 1 + 2)
  • Alle Schulen werden aufgerufen, ein Programm mit Ausflügen, Projekten, Initiativen, Fortbildungen, … zu entwickeln. Alle Schüler und Auszubildende können sich an einem Schülerwettbewerb beteiligen. Die besten Programme und Projekte erhalten Preise. (Maßnahmen 3 + 4)
  • Alle im Bildungswesen Tätigen werden aus einem speziellen Fortbildungsangebot wählen können. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Persönlichkeitstraining und der Konfliktmoderation sowie auf Wissen und Didaktik rund um Religionen und Kulturen. (Maßnahme 5)
  • Es wird ein „Markt der Möglichkeiten“ stattfinden, wo Ideen, Projekte und Best-Practice-Beispiele vorgestellt werden. (Maßnahme 6)
  • Jede Mediothek wird über einen Bestand mit interkulturellem Schulmaterial verfügen. (Maßnahme 7)
  • Es wird eine Anlaufstelle für interkulturellen und  -religiösen Dialog entstehen. Sie soll diverse Initiativen (Prozessbegleitung, Netzwerkmanagement, Förderung der Elternarbeit, Coaching der Lehrkräfte, Schulpatenschaften) in diesem Bereich koordinieren und begleiten. Außerdem wird am Zentrum für Förderpädagogik eine Kompetenzstelle geschaffen, um das angepasste Dekret für erstankommende Schüler (EAS) umzusetzen. (Maßnahme 8 + 9)
  • Alle Initiativen sollen ausgewertet werden, der Dialog wird nachhaltige Strukturen erhalten. (Maßnahme 10)