Aufruf: ein eigenes Programm für den interkulturellen und –religiösen Dialog entwickeln

Der Aufruf richtet sich an alle Schulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft und die zwei ZAWM. Das schulinterne Programm soll konkrete Maßnahmen wie Exkursionen, Projekte, Initiativen, Fortbildungen, … beinhalten. Voraussetzung: Die geplanten Aktionen müssen die interkulturelle Öffnung in der Schule fördern.

Die drei besten Vorhaben erhalten am Ende des Schuljahres einen Geldpreis. Darüberhinaus unterstützt das Ministerium die Schulen und die beiden ZAWM finanziell, um ihre Programme zu gestalten.

Finanzielle Unterstützung

Die schulinternen Programme bzw. Projekte müssen vier Bedingungen erfüllen:

  1. Das Projekt und seine Einzelmaßnahmen binden viele Klassen der Schule ein.
  2. Das Projekt fördert den interkulturellen oder – religiösen Austausch.
  3. Das Projekt beinhaltet mindestens 3 verschiedene Einzelmaßnahmen über das Schuljahr verteilt.
  4. Das Projekt ist nachhaltig, d.h. dazu angetan, in kommenden Schuljahren fortgesetzt zu werden. Langfristiges Ziel ist, den interkulturellen und –religiösen Dialog im Schulprojekt zu verankern.

Wie können Schulen finanzielle Unterstützung beantragen?

  1. Der Schulleiter reicht seinen Antrag bis spätestens 1. November 2016 ein.
  2. Er lädt das im Downloadbereich befindliche Formular "Unterstützung Schulprogramme" herunter, füllt den Antrag aus und schickt ihn ans Ministerium.
  3. Der Antrag enthält eine Projektbeschreibung, aus der hervorgeht, dass die vier beschriebenen Bedingungen erfüllt sind. Auch beinhaltet er genaue Angaben zur Identität des Antragstellers (Schule, Name, Post- und Mail-Adresse, Telefonnummer, IBAN-Kontonummer).

Den Flyer zu den schulinternen Programmen können Sie herunterladen.

Wie hoch ist die Unterstützung?

  • 1000 EUR, wenn das Projekt eine Exkursion mit Reisebus/Eisenbahn enthält (siehe auch „Besuchsvorschläge für außerschulische Lernorte“)

  • 500 EUR, wenn keine Exkursion mit Reisebus/Eisenbahn vorgesehen ist

Das Ministerium prüft die Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs. Bis spätestens Dezember 2016 sagt es dem Antragsteller im Rahmen der haushaltsbedingten Möglichkeiten die Unterstützung zu. Um die finanzielle Unterstützung zu erhalten, müssen die schulinternen Programme bzw. Projekte natürlich die vier Bedingungen erfüllen.

Jede Schule, die an der Prämierung der Projekte teilnehmen möchte, muss im März (Einsendeschluss ist der 15. März 2017) einen Sachstandsbericht zum Projekt schicken. Dazu nutzt sie das im Downloadbereich befindliche Formular "Sachstandsbericht Schulprogramme".

Das Ministerium lässt die genehmigten Programme bzw. Projekte von einer Jury begutachten, die sich Ende März 2017 trifft. Sie wählt die 3 besten Projekte anhand der genehmigten Anträge sowie des Sachstandsberichtes aus. Die Jury setzt sich aus Vertretern des Fachbereichs Pädagogik, der Autonomen Hochschule, des Medienzentrums, der Jugendinformationszentren, des Rates der Deutschsprachigen Jugend und Info Integration zusammen.

Welche Geldpreise erwarten die besten internen Schulprogramme?

  1. Preis: 1.500 EUR
  2. Preis: 1.000 EUR
  3. Preis: 500 EUR

Die Preisverleihung findet auf der Abschlussveranstaltung Ende April/Anfang Mai 2017 statt. Dort werden die besten Programme bzw. Projekte und die besten Arbeiten des Schülerwettbewerbs prämiert.

Besuchsvorschläge für außerschulische Lernorte

Eine Reihe von außerschulischen Lernorten in erreichbarer Nähe knüpfen eng an die Thematik des interkulturellen und –religiösen Dialogs an. Im Downloadbereich finden Sie  als Anregung eine Liste mit bewährten Exkursionen und Klassenfahrten in der Region.