Das Projekt „Kompetenzen anerkennen“ in Ostbelgien

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Wir lernen nicht nur in der Schule, sondern auch

  • im Berufsleben,
  • auf einer Weiterbildung,
  • in der ehrenamtlichen Vereinsarbeit oder
  • im Rahmen von Hobbys.

Vieles von dem, was sich Menschen außerhalb der Schule aneignen, setzen sie auch in der beruflichen Laufbahn ein. Doch die auf diesem Weg erlernten Fähigkeiten werden weder erfasst, noch zertifiziert.

Sie sind nicht sichtbar, obwohl sie in vielen Fällen für Beruf und Arbeit eine große Rolle spielen. Wird beispielsweise ein Arbeitnehmer ohne formalen Berufsabschluss arbeitslos, kann er auf dem Arbeitsmarkt leicht übersehen oder unterschätzt werden.

Vor diesem Hintergrund forderte der Rat der Europäischen Union in seiner Empfehlung vom 20.12.2012 die Mitgliedstaaten auf, bis 2018 Anerkennungssysteme für informell und nicht-formal erworbene Kompetenzen zu schaffen.

Hier setzt auch das Projekt „Kompetenzen anerkennen“ an. Ziel ist es, die Weichen für ein Anerkennungssystem in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu stellen.

Meilensteine

  • Kennenlernen der Anerkennungssysteme der Nachbarländer und –Regionen in Form von Austauschtreffen und Kongressbesuchen.
  • Parallel dazu wurde eine umfassende Bestandsaufnahme der bestehenden Validierungsansätze in der Deutschsprachigen Gemeinschaft erstellt.
  • Am 21. Oktober 2016 fand die Auftaktveranstaltung des Projektes statt, an der sich 60 Schlüsselakteure aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft beteiligten.
  • 2017 beschäftigt sich eine Steuergruppe damit, einen konkreten Konzeptvorschlag für die Deutschsprachigen Gemeinschaft zu erarbeiten.
  • 2018: Projektumsetzung

 „Kompetenzen anerkennen“ ist ein Zukunftsprojekt im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) der Deutschsprachigen Gemeinschaft.