Teilprojekt Diagnose - ein breit angelegter Beteiligungsprozess

Die Diagnosephase bindet aktiv unterschiedliche Gruppen der ostbelgischen Bevölkerung ein, um das ostbelgische Bildungswesen zu analysieren. Die Ergebnisse dieser ersten Phase bilden die Grundlage, um die Gesamtvision ab 2020 konkret auszuarbeiten.

Im März 2019 beauftragte die Regierung das VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ) damit, bis Ende 2019 das aktuelle Bildungssystem in Ostbelgien zu analysieren. Bei dieser Diagnose handelt es sich um ein erstes Teilprojekt.

Das große Vorhaben ist auf mehrere Jahre angelegt. Es geht darum, eine Gesamtvision für das ostbelgische Bildungswesen zu entwickeln. Diese soll danach in konkreten Bildungsinitiativen münden.

Die Diagnose, sprich der erste Schritt im großen Ganzen, besteht aus einem breit angelegten Beteiligungsprozess. Er bindet unterschiedliche Gruppen der ostbelgischen Bevölkerung aktiv in die Analyse ein. Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um die Gesamtvision ab 2020 konkret auszuarbeiten.

Das Ziel der Gesamtvision? Die Qualität der Bildungsangebote und die Bildungsgerechtigkeit in Ostbelgien nachhaltig verbessern.

2019_08_30_Grafik_Zeitverlauf_Diagnosephase
(Quelle: VDI TZ, Chart der Pressekonferenz vom 27.08.2019)

Wer sitzt mit am Tisch?

„Schlüsselakteure“ sind Vertreter

  • des Gemeinschaftsunterrichtswesens (GUW)

  • des Freien subventionierten Unterrichtswesens (FSU)

  • des Offiziell subventionierten Unterrichtswesens (OSU)

  • der Schulinspektion und Schulentwicklungsberatung

  • der externen Evaluation

  • der Autonomen Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (AHS)

  • des Zentrums für Förderpädagogik (ZFP)

  • von Kaleido Ostbelgien – Zentrum für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

  • des Instituts für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM)

  • der Arbeitnehmerorganisationen CSC und CGSP

  • des Elternbundes Ostbelgien (EBOB)

  • der Schülerschaft

„Stakeholder“ sind:

  • Schulleiter und Lehrer aller Schulträger und Schulformen

  • die Schulschöffen der Gemeinden

  • die Arbeitnehmerorganisationen

  • die Eltern- und Schülerräte

  • die Lehrlinge und Meister in der Ausbildung

  • die Studierenden der AHS

  • die Ausbildungsbetriebe

  • die Zentren für die Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes (IAWM/ZAWM)

  • das Arbeitsamt

  • das außerschulische Lernen.

Unter „Öffentlichkeit“ fallen alle interessierten Bürger Ostbelgiens, die ihre Meinung vom 27.08. bis zum 22.09.2019 in der Online-Umfrage kundtun. Neben der Stellungnahme zu konkreten Fragen, beispielsweise zur Neuordnung der Schulferien, zur Profilierung der beruflichen Ausbildung oder zur Leistungsermittlung bei Schülern bietet der Online-Fragebogen den Bürgern auch die Möglichkeit, eigene Vorschläge und Konzepte einzubringen. Die Umfrageergebnisse bilden die Grundlage für die Konkretisierung der Diagnose.

Wie das Projekt fortschreitet und was die einzelnen Initiativen der Diagnosephase beinhalten, erfahren Sie im weiterführenden Link.