Institut für Demokratiepädagogik - IDP

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Politikverdrossenheit und Desinteresse an demokratischen Prozessen wachsen, die Individualisierung nimmt zu. Es ist an der Zeit ein Angebot zu schaffen, um demokratische Kultur zu pflegen.

Auch in Ostbelgien: Im Januar 2019 entstand das Institut für Demokratiepädagogik. Vorgänger war die Abteilung GrenzGeschichteDG an der Autonomen Hochschule, die 11 Jahre bestand.

Was steckt überhaupt hinter dem Begriff „Demokratiepädagogik“?

Sie möchte die Fähigkeit fördern,

  • selbständig und kritisch zu denken

  • Argumentationen auf objektivem Wissen aufzubauen

  • demokratische Werte beim Handeln zu respektieren

  • kollektive Interessen bei Entscheidungen mit einzubeziehen

Das Institut für Demokratiepädagogik orientiert sich bei seiner Arbeit am europäischen Referenzrahmen für demokratische Kultur. Es ist ein parteipolitisch und weltanschaulich unabhängiges Institut, das an der Autonomen Hochschule der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien angesiedelt ist.

Womit beschäftigt sich das IDP-Team?

Es geht der Frage nach, wie man Demokratiekompetenzen in Schulen, in der Erwachsenenbildung und Jugendarbeit entwickeln und fördern kann. Hierfür schafft es eigene Tools wie Spiele, Workshops und Unterrichtseinheiten. Auch Weiterbildungen für Lehrer und Animationen für die Jugendarbeit stehen auf dem Programm.

Es ermöglicht, Tools und außerschulische Lernorte von Anbietern in Belgien und dem nahen europäischen Ausland zu finden. Es gibt viele Anregungen, um schulische Aktivitäten mit expliziten Erfahrungen demokratischer Kultur zu verbinden.

Das Institut für Demokratiepädagogik arbeitet mit Partnern aus Luxemburg (Zentrum fir politesch Bildung (ZpB)), Frankreich (Centre Européen Robert Schuman (CERS)) und den Landeszentralen für politische Bildung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland eng zusammen.