Meinungsbild zur mittelständischen Ausbildung

Die mittelständische Ausbildung steht ebenfalls vor großen Herausforderungen. Diese reichen von der Attraktivität und der Qualität über die Organisation der Ausbildung bis hin zu strukturellen Fragen. Insgesamt haben die Beteiligten am Dialogprozess die Einschätzung, dass die aktuelle strukturelle Vielfalt die berufliche Bildung in der relativ kleinen Region an ihre Grenzen bringt.

Die Handlungsfelder lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Berufsorientierung hin zur mittelständischen Ausbildung ist ausbaufähig. Ihre Chancen und die mit den Ausbildungsgängen verbundenen konkreten Berufsprofile könnten noch besser vermittelt werden. So ließe sich auch die Attraktivität der mittelständischen Ausbildung steigern.
  • Die Strukturen der mittelständischen Ausbildung werden als zu komplex beschrieben. Eine Strukturanpassung könnte dazu beitragen, Ressourcen besser zu nutzen und ein breiteres Spektrum an Ausbildungen anzubieten.
  • Die Qualität sowohl der betrieblichen als auch der schulischen Ausbildungsbestandteile könnte verbessert werden – denkbar sind die Ausbildung im Verbund und die Zusammenarbeit zwischen den ZAWM und den technisch-beruflichen Zweigen der Sekundarschulen.
  • Die Angebote für Lehrlinge mit besonderem Förderbedarf sollten bekannter gemacht, fortgeführt und, wo sinnvoll, ausgebaut werden.