Stand 11.04.2019

Gutes Personal für gute Schulen - Gesamtvision – Aktueller Stand

Aktueller Stand und wie geht es weiter?

2015 betrat das Dienstrecht im Unterrichtswesen mit dem Konzept „Gutes Personal für gute Schulen“ den Weg der Modernisierung. Ende 2016 entstand daraus der Wunsch nach einer Gesamtvision für das Bildungswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

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Die Dienstrechtsreform „Gutes Personal für gute Schulen“ mündete im Laufe der letzten Jahre in dem Projekt, eine Gesamtvision für das Bildungswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu erarbeiten.

Zahlreiche Akteure waren und sind in den breiten Beteiligungsprozess eingebunden. Dieser wird in Form von Gesprächen, Informations- und Feedbackmöglichkeiten stetig fortgeführt. Hierunter finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Schritte des Prozesses bis zur Vergabe des Dienstleistungsauftrags zur Erstellung einer Diagnose. Den Verlauf des Projekts „Diagnose“ können Sie in der Rubrik „Gesamtvision“ weiterverfolgen (s. Link).

Wie geht es weiter?

Aktueller Stand

April 2019

Kick-Off des Diagnoseprozesses zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber und Start eines breit angelegten Beteiligungsprozesses zu Erstellung der Diagnose

März 2019

Vergabe des Dienstleistungsauftrags zur Erstellung einer Diagnose des aktuellen Stands des Bildungssystems der Deutschsprachigen Gemeinschaft an die VDI Technologiezentrum GmbH

Januar-Februar 2019

Frist zur Einreichung der letztbesten Angebote und anschließende Analyse

November 2018

Vorstellung der Angebote durch die jeweiligen Anbieter sowie Klärung offener Fragen und Austausch mit den Anbietern

Oktober 2018

Sichtung der eingereichten Angebote.

September 2018

Ende der Frist zur Einreichung der Angebote in Antwort auf die Ausschreibung des Dienstleistungsauftrags zur Diagnose

Juni 2018

Termin in Brüssel mit Kollegen der Flämischen Gemeinschaft zwecks Austausch über die aktuellen Regeln des Dienstrechts in Flandern und über die Bestrebungen zur Modernisierung des Dienstrechts in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

März 2018

Genehmigung des Lastenhefts zur Vergabe des Dienstleistungsauftrags über die Erstellung einer Diagnose des aktuellen Stands des Bildungssystems in der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Verhandlungsverfahren mit europäischer Bekanntmachung durch die Regierung

Herbst 2017 - Frühjahr 2018

Fortsetzung der Diskussionen um die künftigen Titel und Ämter im Sekundarbereich mit Vertretern der Schulträger bzw. Schulen

November 2017

Entscheidung der Regierung, den Dienstleistungsauftrag über die Beratung und Begleitung bei der Planung, Umsetzung und Auswertung einer „Vision für das Bildungswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft 2030“ nicht zu vergeben

September – Oktober 2017

Sichtung der Angebote und Vorstellung der Angebote durch die möglichen Vertragspartner

Juni 2017

Frist zur Einreichung der Angebote in Antwort auf die Ausschreibung eines Dienstleistungsauftrags über die Beratung und Begleitung bei der Planung, Umsetzung und Auswertung einer „Vision für das Bildungswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft 2030“

März 2017

Verabschiedung des Lastenhefts zur Vergabe eines Dienstleistungsauftrags

über die Beratung und Begleitung bei der Planung, Umsetzung und Auswertung einer "Vision für das Bildungswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft 2030" durch die Regierung

Januar-Februar 2017

Fortsetzung der Arbeiten an den Titeln und Ämtern. Erneuter Austausch mit den Arbeitnehmerorganisationen

Dezember 2016

Interne Klausur zur Textarbeit am Statut

September bis Dezember 2016

Austausch über die weitere Vorgehensweise mit den Arbeitnehmerorganisationen, den Arbeitsgruppen und dem zuständigen Ausschuss im Parlament

September 2016

  • Textarbeit in den Themenfeldern Statut und Ämter und Befähigungsnachweise

  • Vorbereitung der Planungsarbeiten mit Blick auf die Gesamtvision

Juli 2016

Zusammenkunft aller AG-Mitglieder zwecks Austausch über die weitere Vorgehensweise und Abschluss des ersten Projektjahres

Juni 2016

Auswertung und Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse in den Arbeitsgruppen. Erstellen einer Übersicht mit allen Themenfeldern und deren Fortschrittsperspektiven. 

21. Mai 2016 und 4. Juni 2016

Informations- und Diskussionsveranstaltung für alle Personalmitglieder im Unterrichtswesen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

April-Mai 2016

Austausch mit den Schulleitern, den Arbeitnehmerorganisationen und den Schulschöffen der Gemeinden über den aktuellen Stand der Überlegungen. Austausch der Koordinierungsgruppe mit dem Minister

April 2016

Eine neue Arbeitsgruppe D befasst sich mit den übergeordneten Themen wie Taktung des Schuljahres, Unterrichts- und Prüfungszeit sowie Stellenkapital.

Februar-März 2016

Der Minister sichtet die Empfehlungen der Koordinierungsgruppe. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sowie der zuständige Parlamentsausschuss werden über den aktuellen Stand der Überlegungen informiert.

17.-18. Februar 2016

Die Koordinierungsgruppe trifft sich erstmalig zu einer zweitägigen Klausurtagung. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden gesichtet. Die Klausurtagung führt zu der Schlussfolgerung, dass der Themenkreis um die übergeordneten Fragen der Schuljahrestaktung, Unterrichts- und Prüfungszeit sowie Fragen des Stellenkapitals erweitert werden muss.

15. Januar 2016

Die Eckpfeiler des Konzepts werden dem Verwaltungsrat von Kaleido-DG auf Einladung des Vorsitzenden präsentiert.

8. Januar 2016

Besuch aus den Niederlanden: Der Schulentwicklungsberater Lambrecht Spijkerboer und der Sekundarschulleiter Henk Van Ommen stellen den Mitgliedern und Ersatzmitgliedern aller Arbeitsgruppen das niederländische Lehrerarbeitszeitmodell vor.

Oktober 2015

Die Arbeitsgruppen nehmen ihre Arbeit auf. Geplant ist je Arbeitsgruppe eine Sitzung im Drei-Wochen-Rhythmus bis zum Schuljahresende.

Neben den Arbeitsgruppen soll ad hoc eine Koordinierungsgruppe einberufen werden, die aus Vertretern aller Netze besteht und um Vertreter der Fachbereiche Pädagogik und Unterrichtsorganisation ergänzt wird. Ihre Aufgabe ist es, die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zu sichten und für den Minister in Empfehlungen zu formulieren.

September 2015

Mit allen Beteiligten wird der Vorschlag zur Arbeitsmethode noch einmal besprochen. Man einigt sich auf drei Arbeitsgruppen, die wöchentlich abwechselnd unter der Leitung des Projektverantwortlichen tagen.

Mai bis August 2015

Die Projektleitung stellt den Vertretern der Schulträgern und dem zuständigen Ausschuss im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft den Konzeptentwurf vor und diskutiert die Schwerpunktthemen sowie die angedachte Arbeitsmethode mit den Akteuren.

8. Mai 2015

Der Minister für Bildung und wissenschaftliche Forschung stellt der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz das Konzept „Gutes Personal für gute Schulen“ mit Blick auf eine umfassende Modernisierung des Dienstrechts vor. Die Gewerkschaften wurden bereits im Vorfeld über die Überlegungen informiert.